Donnerstag, 20. September 2012

Letzte Worte "One last drink please"


Was wären eure letzten Worte? Berühmtheiten der letzten Jahrtausende haben am Sterbebett schon so einiges von sich gegeben. Hier die interessantesten Beispiele:
 

Karl Marx: "Letzte Worte sind für Idioten die noch nicht genug gesagt haben"

Jack Daniels (Wenn man MTV glauben darf): "One last drink please"

Elvis Presley: "I hope I haven't bored you"

Dylan Thomas: "I've had eighteen straight Whiskies. I think that's the record..."
Winston Churchill: "I'm bored with it all"

Jane Austen: "I want nothing but death"

Marco Polo: "I have not told half of what i saw"

Mao Zedong: "我很難受,叫醫生來", oder einfach "Ich fühle mich krank, ruft die Doktoren"

H.G. Wells: "Go away. I'm alright."

Che Guevera: "I know you are here to kill me. Shoot, coward, You are only going to kill a man."

Nostradamus: "Tomorrow I shall no longer be here."

Johann Wolfgang von Goethe: "Mehr Licht!"

Mittwoch, 19. September 2012

Der weiße Wal im Rhein

Der weiße Wal im Rhein ist kein Gerücht. Es gab ihn im Gegensatz zum 2001 gesichteten Krokodil wirklich, und Tausende haben ihn gesehen. Das Tier wurde zuerst zum Pressephänomen, sprengte eine Bundeskonferenz und war einer der Auslöser für die Umweltbewegung.



Der Wal im Rhein wurde offiziell am 18. Mai 1966 zum ersten mal in Duisburg gesichtet. Dort berichteten der Wasserschutzpolizei gleich mehrere Rheinschiffer, dass sie einen weißen Wal gesehen haben. Die Polizei reagierte sofort...mit einem Blutalkoholtest. Nachdem klar war, das die Männer nüchtern waren und es sich hier nicht um Seemannsgarn handelte, begann die Suche nach dem Tier, das tausende Kilometer von seinem üblichen Lebensraum (dem arktischen Eismeer) einen Fluss hinaufschwamm. Die Duisburger Wasserschutzpolizei fand den Wal dann einige hundert Meter rheinauf und forderte sofort Verstärkung, die aber eine Weile auf sich warten lies, da die Kollegen den Polizisten zuerst auch nicht glauben wollten. Als die Geschichte von "Moby Dick", wie man ihn einfallslos nannte, aber dann die Runde machte und er mehrmals gesichtet wurde, begann eine gnadenlose Hetzjagd auf das Tier. Dr. Gewalt (Ja der heißt so.), Leiter des Duisburger Zoos, verfolgte den Wal stundenlang auf einem Bot der Wasserschutzpolizei und versuchte ihn zu fangen, um eine neue Attraktion für seinen Zoo zu gewinnen. Die Schaulustigen an den Rheinufern reagierten geschockt als sie sahen wie Dr. Gewalt versuchte den Wal mit einer Betäubungspistole zu treffen. Es gelang nicht und man holte sich extra einen Scharfschützen zur Hilfe, der das Tier dann auch traf. Betäubt verschwand Moby im Rhein. Die Polizei suchte noch bis Mitternacht ohne Erfolg.

Doch Moby überlebte. Als er am Tag danach wieder gesichtet wurde, stieg auch das Medieninteresse. Die Kleinboote voller Journalisten, die die Boote der Wasserschutzpolizei umringten, wurden immer mehr und die Bildzeitung mietete sogar extra einen Zeppelin, um das Geschehen aus der Luft verfolgen zu können. Moby schwamm inzwischen wieder rheinabwärts. Wahrscheinlich haben auch Wale Heimweh. Eine weitere Nacht verstrich und der Wal verschwand auf's neue. Dann wurde aus Moby Dick "Willi de Waal". In kürzester Zeit hatte er es nach Holland geschafft und schwamm mit der Strömung weiter Richtung Meer. Die tierfreundlichen Holländer wollten ihm helfen und öffneten extra die Schleuse Kornwerderzand, um dem Wal den Weg in die Nordsee frei zu machen. Moby kehrte jedoch unerklärlicherweise nur wenige Meter vor seinem Ziel um und schwamm zurück ins Landesinnere. Als der Wal dann wieder im Ruhrgebiet auftauchte, war auch die Presse wieder zur Stelle. Anwohner versuchten das seit Wochen hungernde Tier zu füttern und Umweltschützer bewarfen das Walfängerteam um Dr. Gewalt mit Orangen, um die Aktion zu behindern. Moby schwamm unbeirrt weiter.

Am 11. Juni 1966 erreichte er Köln und am 13. Juni Bonn, die damalige Hauptstadt der Bundesrepublik. Der Wal stoppte seine Reise plötzlich direkt vor dem Parlamentsgebäude, in dem gerade eine Pressekonferenz zur NATO-Politik stattfand. Als die Nachricht vom weißen Wal die Runde machte, wollte niemand mehr über Politik diskutieren. Alle versammelten Politiker stürmten aus dem Gebäude, um einen Blick auf den Wal werfen zu können. Moby verweilte kurz und lies sich bestaunen. Dann kehrte er um. Nur zwei Tage danach schaffte er es durch die Schleusen vor Rotterdam und war wieder im offenen Meer.

Der weiße Wal im Rhein muss die Denkweise der Politiker beeinflusst haben. Kurz nach dem Besuch des weißen Wals wurden viele Naturschutzgesetze, vor allem bezüglich des Rheins, durchgesetzt. Aus dem Rhein wurde ein saubererer Fluss.



















Hier eine arte Doku zum Thema

© Vollhorst Blog, von Yannik Graf

Freitag, 14. September 2012

"Ding, das die Treppe runtergehen kann"


"Verdammt, wie heißen diese Dinger eigentlich?"
Vollhorst-Blog weiß die Antwort, sie heißen "Slinky"!

Schon seit 1945 erfreuen diese Teile Kinderherzen und mich. Die Welt verdankt dieses Spielzeug Richard James aus Philadelphia, der es auf Befehl des U.S.-Präsidenten als Reaktion auf das Ende des Zweiten Weltkrieges konstruieren sollte.
Spaß beiseite. Aber seit '45 ist der "Slinky" ein echtes Erfolgsmodell, auf dem viele spätere Spielzeuge basieren, so zum Beispiel der "Slinkydog", berühmt geworden durch Pixars "Toy Story".
Laut einer Legende hat ein Militärtechniker (wahrscheinlich Richard James) den "Slinky" zufällig erfunden. Eigentlich sollte eine Hülle für ein Seenavigationsgerät entstehen, doch der Techniker ließ das halbfertige Produkt versehentlich fallen und beobachte das für den "Slinky" typische Auf- und Abhüpfen.
Übrigens: Sebastian Krämer hat dem "Ding, das die Treppe runtergehen kann" sogar einen eigenen Song gewidmet.






© Vollhorst-Blog, von Jan Casper

Donnerstag, 13. September 2012

April! April!


Bis zum 1. April dauert es zwar noch eine Weile, aber ich dachte ein Blogpost über die eigenartigsten Dinge, die sich Firmen schon so ausgedacht haben um an diesem besonderen Tag irgendwie auf sich aufmerksam zu machen, ist auch im September interessant. Viel Spaß...

Der Google Übersetzer für Tiere

Der Google Übersetzer bietet die Möglichkeit, zwischen 65 verschiedenen Sprachen zu übersetzen. Am 1. April wurde dieses Angebot um etwa 100 "Sprachen" ergänzt, als Google den Übersetzer für Tiere zum kostenlosen Download im Android Market anbot. Im unten eingebetteten Video wird erklärt wie es funktioniert.





ARD Tagesschau
Ihr werdet es vielleicht nicht glauben, aber der Gong, der bei Beginn jeder Tagesschausendung zu hören ist, wird jedes mal auf's Neue extra im Keller der Hamburger NDR Studios geschlagen. Dies ist kein Scherz meinerseits. Wer es nicht glaubt, kann ja mal googlen. Nicht extra für die Sendung Live eingespielt wird aber die Melodie, die direkt auf den Gongschlag folgt. Trotzdem verkündete die Tagesschaumoderatorin am Anfang der Sendung des 1. Aprils 2007, die Tagesschau Melodie werde in Zukunft nicht mehr von einem Orchester, sondern nur noch von einer Band gespielt werden.

Leider habe ich dazu kein Video gefunden. Trotzdem möchte ich euch die zehn besten Tagesschaupannen nicht vorenthalten.




YouTube offline auf DVD

Auch Googletochter YouTube hat extra für den ersten April ein aufwändiges Video produzieren lassen. In dem etwa zwei Minuten lange Werbespot wird die neue YouTube DVD Kollektion angepriesen. YouTube verspricht die komplette Videoplattform in nur wenigen LKW Ladungen DVDs nachhause liefern zu können. Und wer seinen Wohnsitz auf unwegsamen Terrain errichtet hat, bekommt die Bestellung eben per Packesel vorbeigebracht.




(wird vielleicht noch ergänzt)

Mittwoch, 5. September 2012

Bill Gates vs. General Motors






VS.











"Zum Ausschalten den Startknopf drücken"



Auf einer Computermesse hat Bill Gates die Computerindustrie mit der Autoindustrie verglichen und das folgende Statement abgegeben:
„Wenn General Motors (GM) mit der Technologie so mitgehalten hätte wie die Computerindustrie, dann würden wir heute alle 25-Dollar-Autos fahren, die 1000 Meilen pro Gallone Sprit fahren würden.“
Als Antwort darauf veröffentlichte General Motors eine Presseerklärung mit folgendem Inhalt:

________________________________________________________________________


Wenn Autos wie Computer wären, dann würden wir heute alle Autos mit folgenden Eigenschaften fahren:


1. Ihr Auto würde ohne erkennbaren Grund zweimal am Tag einen Unfall haben.
2. Jedes Mal, wenn die Linien auf der Straße neu gezeichnet werden würden, müsste man ein neues Auto kaufen.
3. Gelegentlich würde ein Auto ohne erkennbaren Grund auf der Autobahn einfach ausgehen, und man würde das einfach akzeptieren, neu starten und weiterfahren.
4. Wenn man bestimmte Manöver durchführt, wie zum Beispiel eine Linkskurve würde das Auto einfach ausgehen und sich weigern, neu zu starten. Man müsste dann den Motor erneut installieren.
5. Man kann nur alleine in dem Auto sitzen, es sei denn man kauft „Car98“ oder „CarNT“. Aber dann müsste man jeden Sitz einzeln bezahlen.
6. Macintosh würde Autos herstellen, die mit Sonnenenergie fahren, zuverlässig laufen, fünfmal so schnell und zweimal so leicht zu fahren sind, aber sie laufen nur auf 5% der Straßen.
7. Sämtliche Kontrollleuchten sowie die Warnlampe für Temperatur und Batterie würden durch eine „Genereller-Auto-Fehler“ – Warnlampe ersetzt.
    

8. Neue Sitze würden erfordern, dass alle dieselbe Gesäßgröße haben.
9. Das Airbagsystem würde fragen: „Sind Sie sicher?“
10. Gelegentlich würde Sie das Auto ohne erkennbaren Grund aussperren. Sie könnten nur wieder mit einem Trick aufschließen, und zwar müsste man gleichzeitig den Türgriff ziehen, den Schlüssel drehen und mit einer Hand an die Radioantenne fassen.
11. General Motors würde Sie zwingen, mit jedem Auto einen De Luxe Kartensatz der Firma Rand McNally (eine GM Tochter) mitzukaufen, auch wenn Sie diesen Kartensatz nicht brauchen oder möchten. Wenn Sie diese Option nicht wahrnehmen, würde das Auto sofort 50% langsamer werden (oder schlimmer).
12. Immer dann, wenn ein neues Auto von GM hergestellt würde, müssten alle Autofahrer das Autofahren neu erlernen, weil keiner der Bedienungshebel genauso funktionieren würde wie in den alten Autos.
13. Man müsste den „Start“-Knopf drücken, um den Motor auszuschalten.

© Vollhorst Blog, von Jan Casper, der keinerlei Anspruch erhebt, hier als Autor zu gelten.

Samstag, 1. September 2012

Als die Weltkarten noch nicht vollständig waren...

Prinz Edward Inseln (Südafrika)

NASA


Die Prinz Edward Inseln liegen etwa 2.000km südlich von Südafrika und sind etwa so groß wie Bremen. Seit langem halten sich wenige Menschen auf der Insel auf um eine Forschungsstation zu betreiben. Als man 1949 versehentlich Ratten mit auf die Insel brachten und diese zur Plage wurden, dachte man dieses Problem ganze einfach lösen zu können. Noch im selben Jahr brachte man fünf Hauskatzen auf die Insel. Dumm gelaufen...die Hauskatzen ernährten sich lieber von Vögeln als von Ratten und vermehrten sich schnell. Nur wenige Jahre später lebten etwa 3.500 Hauskatzen auf der Insel und die Vogelpopulation war fast vollständig ausgerottet.


Kerguelen (Frankreich)















12.600 Kilometer von Paris entfernt liegen die Kerguelen. Benannt wurden sie nach Yves Joseph de Kerguelen de Trémarc, einem französischem Seefahrer der die Inseln ende des 18. Jahrhunderts entdeckte und sie für den Südkontinent hielt nach dem die ganze Welt suchte. Ja richtig, dem Südkontinent. Damals konnte man sich das Übergewicht an Land auf der Nordhalbkugel der Erde nicht vorstellen und verzeichnete deshalb auf den meisten Seekarten der damaligen Zeit eine Landmasse der Größe Asiens zwischen Afrika und Australien, obwohl ein solcher Kontinent nie gesichtet wurde. Ziemlich dämlich, oder? Herr Kerguelen glaubte also endlich den 7. Kontinent gefunden zu haben den man bis damals meistens "Mu" nannte und nahm ihn für den französischen König als La France Australe (dt. Frankreich des Südens) unter Besitz. Als er wieder in Frankreich ankam beschrieb er dem französischen König den neuen Kontinent als reiches, dicht bevölkertes Land, obwohl er es nie betreten sondern nur aus der Ferne gesehen hat. Seltsamer Mann dieser Herr Kerguelen. Wie endete das ganze? Man schickte ihn noch ein paar mal los um den Kontinent zu erforschen, doch eine Landung gelang auch nach weiteren Versuchen nicht. Das missfiel dem König und er steckte Seefahrer Kerguelen kurzerhand in ein Gefängnis in dem er 1797 starb. Die Inseln, von denen man heute weiß das sie kein Kontinent sind, wurden trotzdem nach ihm benannt. Wäre ja auch doof wenn sich der ganze Aufwand für den armen Seefahrer gar nicht gelohnt hätte.










Zweiter Weltkrieg

Obwohl die Inseln 12.000km von den Hauptspielplätzen des zweiten Weltkriegs entfernt lagen, wurden auch sie nicht gänzlich von seinen Folgen verschont. Die deutschen Hilfskreuzer Pinguin, Komet und Atlantis steuerten die Insel 1940 zu Versorgungszwecken und Instandhaltungsarbeiten an. Bei Ausbesserungsarbeiten an der Atlantis verunglückte der deutsche Matrose Bernhard Hermann tödlich und wurde auf der Insel beigesetzt. Sein Grab ist das südlichste deutsche Soldatengrab der Welt und Deutschland zahlt noch heute regelmäßig einen Kostenbeitrag für Instandhaltungsarbeiten an Frankreich.

Aus Angst die deutschen könnten Unterseeboote auf den Kerguelen stationieren, verminten die Alliierten einige Ankerplätze und Buchten, die noch heute eine Gefahr für die Schifffahrt darstellen.

Crozetinseln (Frankreich)

Die Crozetinseln sind ähnlich weit von Frankreich entfernt wie die Kerguelen und haben eine ähnlich aussergewöhnliche Geschichte. Als die Inseln noch zu Großbritannien gehörten, schickte die Royal Navy in Abständen von zwei bis drei Jahren Schiffe auf die Crozetinseln um zu schauen ob Schiffsbrüchige auf der Inseln auf Rettung warten. Diese kostenaufwändigen Reisen auf die andere Seite der Erde waren durchaus nicht sinnlos. Die zerklüfteten Steilküsten und die schwierigen Wetterverhältnisse machen sogar der modernen Schifffahrt noch Probleme. So schrieb der Engländer Bill Tilman (ein echter Abenteurer der auch den Mount Everest bestieg und im Alter von 79 Jahren irgendwo im Atlantik verschollen ging) im Jahre 1960:„Man möchte fast glauben, dass Schiffbruch der einzige Weg ist, nach Crozet zu gelangen.“ 


1821

Britische Robbenfänger retten sich an Land nachdem ihr Schiff vor der Küste gesunken ist. Sie verbringen bis zu ihrer Rettung zwei Jahre auf der Insel.

1825

Französische Robbenfänger verlieren ihr Schiff bei einem fehlgeschlagenen Landungsmanöver. Bei einem grausamen Überlebenskampf im Winter dezimieren sie sich gegenseitig. (Es wird jeder zehnte Mann umgebracht und als Nahrungsquelle genutzt.) Die letzten Überlebenden werden 1827 von Walfängern gerettet.

1875

Das englische Schiff Strathmore verunglückt bei den Crozetinseln. 40 Menschen sterben, 49 können sich auf die Inseln retten. Während einem sechsmonatigem Überlebenskampf in dem sich die Schiffsbrüchigen von Robben, Vögeln und Gräsern ernähren, sterben weitere fünf Menschen bevor ein Walfängerschiff die Überlebenden findet.

1887

Die wahrscheinlich unglaublichste Geschichte der Crozetinseln. Da ich es selbst nicht besser schreiben könnte als Wikipedia, übernehme ich diesen kurzen Textabschnitt mal 1:1.

"Weniger glücklich war die Mannschaft der französischen Tamaris, die am 6. März 1887 Schiffbruch erlitt. Die Besatzung rettete sich auf die Île aux Cochons und baute sich eine notdürftige Unterkunft. Ihr gelang es am 4. August, einen Riesensturmvogel mit einer Nachricht auszustatten, der am 18. September in der australischen Stadt Fremantle gefunden wurde. Wegen der langen Kommunikationswege erreichte das französische Schiff La Meurthe aber erst am 2. Dezember die Inseln. In der Zwischenzeit jedoch war die Situation für die Schiffbrüchigen so schwierig geworden, dass sie den Versuch unternahmen, auf die nächstgrößere Insel zu fahren, wobei sie offenbar umkamen. Man fand lediglich einen Brief des Kapitäns."

1978 setzte Frankreich eine exklusive 200 Meilen Wirtschaftszone um die Inseln durch und besitzt seither eine der größten Gewässerflächen Weltweit.


©Vollhorst Blog von Yannik Graf